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Die Liberalen im Landkreis Fürstenfeldbruck

09. Februar 2010

FDP besucht Realschule Unterpfaffenhofen



Im Rahmen ihrer Reihe "Schulen in Germering" besuchte die Germeringer FDP vor einigen Tagen die Realschule Unterpfaffenhofen. Dabei waren unter anderem Ortsvorsitzender und Kreisrat Klaus Rehbock, die bildungspolitische Sprecherin der Kreis-FDP Birgit Thomann und der jugendpolitische Sprecher der Germeringer FDP Thomas Müller.

Empfangen wurden die Liberalen von Direktor Christoph Breuer, der im Rahmen seines Vortrags unter anderem auf das erfolgreiche „Bankbücher-Projekt“ der RSU hinwies. Mit diesem auf Eigeninitiative basierenden Konzept ist es gelungen, das Gewicht der Schultaschen, die die Schülerinnen und Schüler täglich tragen müssen, gewaltig zu reduzieren. Nachdem im Vorjahr bereits in den 5. und 6. Klassen für drei Fächer diese „Bankbücher“, die in den Schulräumen verbleiben, angeschafft werden konnten, wurden nunmehr im Fach Biologie „Bankbücher“ für die Jahrgangsstufen 5 und 6 bereit gestellt, so dass diese nicht mehr von zuhause mitgebracht werden müssen.

Im Rahmen ihres Rundgangs besichtigten die Liberalen die Räume, die derzeit gerade fertig gestellt werden, wie z. B. das neue Lehrerzimmer, mussten aber feststellen, dass ein noch ganz erheblicher Sanierungs- und Renovierungsbedarf besteht. Rehbock, der auch Fraktionssprecher der FDP im Kreistag ist, hält es beispielsweise für „völlig inakzeptabel“, dass der im Finanzhaushalt bislang angesetzte Betrag von € 130.000,00 für die Erneuerung der Flur- und sonstigen Beleuchtung nach den gerade vorgelegten Einsparvorschlägen der Kreisverwaltung ersatzlos gestrichen werden. Teilweise sind die Flure völlig unbeleuchtet bzw. die Lampen nur provisorisch befestigt, so dass nach Ansicht von Rehbock hier dringender Handlungsbedarf gegeben ist. Gleiches gilt für die Einsparungsvorschläge im Ergebnishaushalt, die das RSU betreffen. Hier sollen beispielsweise für die Sanierung der Fachklassen an Stelle der eingeplanten € 440.000,00 nur noch € 110.000,00 aufgewandt werden, wobei dieser Betrag die „Restabwicklung aus 2009“ darstellt. Auch im Übrigen können nach Überzeugung von Rehbock die geplanten Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen nicht gekürzt bzw. verschoben werden da die Schule sowieso „total voll“ ist. Nach Angaben von Breuer müssen im Herbst das erste Mal überhaupt Schüler abgelehnt werden, die gerne das RSU besuchen möchten.

Rehbock weist in diesem Zusammenhang auch auf die besondere Problematik „Freiham“ hin. Hier entstehen Wohnungen für viele Familien mit Kindern. „Wie ich die Stadt München kenne, wird diese mit der Planung von Schulen und Kindergärten aber erst beginnen, wenn die Leute schon da sind“. Es wird deshalb einen großen Andrang von Kindern aus Freiham geben, die unter anderem auch die RSU besuchen wollen. Es müsste deshalb die Landkreisverwaltung frühzeitig auf die verantwortlichen Stellen der Stadt München zugehen, damit ein entsprechendes Konzept erarbeitet wird. Auf jeden Fall müssen die Schulräume jetzt so saniert und ausgestattet werden, dass zumindest die derzeit vorhandenen Schülerinnen und Schüler vernünftig lernen und arbeiten können.


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