FÖST zu Steuern und Abgaben: Sozialen Aufstieg ermöglichen

Daniel Föst

Daniel Föst

Zur neuen Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Belastung von Einkommen durch Steuern und Abgaben erklärt Bayerns FDP-Generalsekretär und Spitzenkandidat zur Bundestagswahl Daniel Föst:

„Unser Steuer- und Sozialsystem ist ungerecht. Es Benachteiligt vor allem Geringverdiener, die sich anstrengen und hocharbeiten wollen.

Einem Alleinstehenden mit 17.000 Euro Jahresbruttoeinkommen bleibt von einem hinzuverdienten Euro nichts übrig, weil im gleichen Ausmaß das Arbeitslosengeld II gekürzt wird. Eine vierköpfige Familie mit 40.000 Euro Jahresbruttoeinkommen darf von einem zusätzlichen Euro gerade mal 56 Cent behalten – mit 90.000 Euro wären es hingegen 66 Cent. Wer wenig hat, wird also stärker belastet.

Ich will, dass sozialer Aufstieg aus eigener Kraft möglich ist. Leistung muss sich endlich für alle lohnen, insbesondere für Menschen mit niedrigem Einkommen. Unser Steuer- und Sozialsystem bestraft Leistungsbereitschaft und das vor allem bei Geringverdienern. Deswegen sagen wir: Hinzuverdienstgrenzen anheben, Freibeträge anheben, Mittelstandsbauch der Einkommenssteuer abflachen, Bildung fördern. So ermöglichen wir sozialen Aufstieg in Deutschland.“


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