Familien- und Sozialpolitik

Alt und Jung – Hand in Hand – für eine kommunale liberale Familien- und Sozialpolitik in Fürstenfeldbruck

 

Kinder – Senioren – Familien – Gleichberechtigung – Teilhabe

Wir wollen den Landkreis Fürstenfeldbruck zum familienfreundlichsten Landkreis der Region machen. Das betrifft die Jüngsten, ebenfalls wie unsere Senioren. Familie bedeutet für uns Geborgenheit, Wertschätzung und Respekt. Alt und Jung sollen sich gemeinsam wohlfühlen und teilhaben können, Frauen und Mädchen gleiche Chancen haben. Deshalb wollen wir:

 

Für Kinder und Eltern

Kinder fördern

Wir wollen die Qualität der Kinderbetreuung in den Kinderbetreuungseinrichtungen verbessern – trotz Beitragsreduzierungen! Dafür braucht es vor allem genügend, gut ausgebildete und zufriedene Mitarbeiter. Wir setzen uns darüber hinaus für eine Kinderpflegeschule und die spätere Erweiterung zu einer weiterführenden Ausbildungseinrichtung für Erzieher und Erzieherinnen im Landkreis Fürstenfeldbruck ein, um dem Fachkräftemangel im Bereich Kinderpfleger zu begegnen. Außerdem wollen wir die Arbeitsbedingungen verbessern, z.B. durch weniger befristete Verträge. Zudem setzen wir uns dafür ein, dass die Reserveplätze in Kindertageseinrichtungen wieder genehmigt werden, nur so kann ein für Kinder, Einrichtung und Eltern flexibler und reibungsloser Ablauf bei der Betreuung erfolgen.

Betreuungszeiten ausweiten

Wir wollen darauf hinarbeiten, die Betreuungszeiten auszuweiten, um z.B. für Mitarbeiter im Schichtdienst Angebote zu schaffen.

Tagesmütter

Tagesmütter im Landkreis als wichtige Säule der Kinderbetreuung anerkennen: Wir wollen Tageseltern im Landkreis Fürstenfeldbruck stärken. Tageseltern leisten einen wichtigen Beitrag zur flexiblen Unterstützung junger Familien. Deshalb stärken wir den Tageselternservice des Landkreises und setzen uns für eine Verbesserung der beruflichen Situation von Tageseltern ein, etwa indem wir den Verdienst pro Kind anheben, den Elternbeitrag senken oder den Investitionskostenzuschuss von 100 € pro Jahr wiedereinführen.

Betreuung von Schulkindern am Nachmittag

Ab voraussichtlich 2025 haben Eltern auch einen Rechtsanspruch auf einen Nachmittagsbetreuungsplatz für ihre Schulkinder. Wir setzen uns für den Ausbau von Hort- und Nachmittagsbetreuungsplätzen für Schüler an Grundschulen und weiterführenden Schulen möglichst schon vor diesem Zeitpunkt ein, weil Eltern dies benötigen.

Eltern finanziell entlasten

Wir erkennen die Kinderbetreuung in Krippe und Kindergarten als wichtigen Teil frühkindlicher Bildung an und setzen uns in den Städten- und Gemeinden dafür ein, dass ab der Kinderkrippe eine Beitragsreduzierung realisiert wird. Langfristig ist die Beitragsfreiheit zu erreichen. Qualität geht für uns zwar vor Beitragsreduzierung, monatliche Kinderbetreuungskosten von rund 400 Euro pro Kind (z.B. Vollzeitplatz in einer Krippe in Fürstenfeldbruck) sind für uns jedoch eine zu große finanzielle Belastung für junge Eltern. Dabei soll allerdings gelten, dass der Bedarf für einen Ganztagesbetreuungsplatz seitens der Eltern nachgewiesen werden muss. Einen Anspruch auf mindestens einen kostenfreien Halbtagesplatz soll langfristig jedes Kind erhalten.

Sichere Schulwege

Wir setzen uns für sichere Schulwege in den Gemeinden und Städten ein

Musizieren und Fremdsprachen

Wir setzen uns für altersgerechte Angebote von Musizieren und Fremdsprachen in Kinderbetreuungseinrichtungen ein.

Betriebskindertagesstätten

Wir fordern eine erleichterte Einrichtung von Betriebskindertagesstätten und privaten Initiativen.

Pflegekinder

Bei einer Inobhutnahme von Kindern durch das Jugendamt fordern wir schnelle und rechtssichere Entscheidungen im Sinne des Kindeswohls, wie beispielsweise die unbefristete Unterbringung in Pflegefamilien. Wir wollen den Engpass bei Pflegefamilien reduzieren. Eine Heranziehung von Pflegekindern für die anfallenden Kosten lehnen wir grundsätzlich ab.

Veröffentlichung des kinderärztlichen Bereitschaftsdienstes

Wir wollen die Veröffentlichung des kinderärztlichen Bereitschaftsdienstes des Landkreises und weiterer Informationen bezüglich kinderärztlicher Notfälle tagesaktuell auf der Internetprä-
senz des Landratsamtes.

Münchner Ferienpass im Landkreis Fürstenfeldbruck

Auf Antrag der FDP im Kreistag beteiligt sich der Landkreis Fürstenfeldbruck ab 2021 am Münchner Ferienpass. Angebote aus Fürstenfeldbruck werden in den Münchner Pass integriert. Schon 2020 wird das Landratsamt Ausgabestelle sein. Der Ferienpass bietet ermäßigten oder kostenfreien Eintritt für eine Vielzahl von Freizeiteinrichtungen. Darüber hinaus können Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre in den Sommerferien das gesamte MVV-Netz nutzen. Der Pass gilt ein Schuljahr und kostet 10 bis 14 Euro. Wir setzen uns weiterhin für die zügige Umsetzung und laufende Information der Familien ein.

Für Gleichberechtigung und Zusammenhalt

 

Wir Liberalen sind gegen jede Form von Diskriminierung. Daher wollen wir die bereits bestehende Anlaufstelle für Frauen erweitern, um über das aktuelle Angebot der Gleichstellungsstelle hinaus auch zu anderen Formen der Diskriminierung, z.B. auch auf Grund von Herkunft, Behinderung, Kultur/Religion und Sexualität beraten und unterstützen zu können.

Wir Liberale setzen uns für eine Verbesserung der Situation des Frauenhauses und des Frauennotrufs ein. Jede vierte Frau hat mindestens einmal in ihrem Leben körperliche oder sexuelle
Gewalt in der Partnerschaft erlebt. (Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) Über dieses Thema wird dennoch wenig öffentlich gesprochen. Für uns ist der Schutz von Frauen kein Tabuthema. Wir wollen starke, selbstbestimmte Bürgerinnen im Landkreis und dafür brauchen wir Strukturen, die helfen, zuhören, vermitteln und beraten. Dies ist eine gesellschaftliche Verantwortung, der wir mit der entsprechenden Förderung und Aufmerksamkeit gerecht werden müssen. Gleiches gilt auch für Gewalt gegen Männer.

Wir stehen für eine konsequente Einbindung von Menschen mit Behinderung durch Inklusion und weitere Maßnahmen wie Barrierefreiheit in und außerhalb von Gebäuden.
Wir setzen uns für die Förderung der sozialen Dienste unabhängig vom weltanschaulichen Hintergrund ein.

Für Senioren

Wir unterstützen eine Teilhabe aller Altersschichten am sozialen und kulturellen Leben. Unser Leitbild ist ein aktives Leben zu jeder Zeit. Aber natürlich sind uns ausreichende Hilfsangebote bei Pflege und Betreuung auch im Alter wichtig. Ambulante Betreuung geht dabei stets vor stationärer Pflege, deshalb wollen wir pflegende Angehörige und ambulante Pflegedienste unterstützen. Wir setzen uns zudem für Barrierefreiheit in und außerhalb von Gebäuden ein. Die ärztliche Versorgung im Landkreis ist flächendeckend sicherzustellen.

Der Landkreis muss seiner Verpflichtung zu umfassender Renten- und Sozialberatung endlich nachkommen. Rentenberatung findet derzeit auf dieser Ebene faktisch nicht statt.

Wir unterstützen Maßnahmen der Polizei zur Prävention von Trickbetrügereien und ähnlicher, speziell auf Senioren abzielender Kriminalität. Wir wünschen uns, dass im Landkreis die Generationen voneinander profitieren. Deshalb wollen wir den gezielten Ausbau des generationenübergreifenden Projektes „Wohnen für Hilfe“ im Landkreis stärken und das Konzept von sog. „Leih-Omas und-Opas” fördern.

 

Für Jugendliche

Politischen Nachwuchs fördern

Wir möchten die Jugendlichen im Landkreis besser einbinden und für Kommunalpolitik interessieren. Deshalb setzen wir uns für eine stärkere Mitsprache von Jugendlichen in der Lokalpolitik ein. Dabei bildet der derzeitige Jugendrat im Landkreis, der aus Schülervertretungen gebildet ist, das Spektrum der politisch interessierten Jugendlichen nur unzureichend ab. Hier setzen wir uns für Verbesserungen ein. Den Jugendkreistag unterstützen wir.

Weiterentwicklung Nachtbuskonzept

Wir setzen uns für ein weiterentwickeltes Nachtbuskonzept auch in die kleinen Dörfer ein, damit Jugendliche und junge Erwachsene sicherer nach Hause kommen und nicht zwingend auf ein eigenes Fahrzeug oder die Eltern angewiesen sind.

Jugendliche brauchen Räume für Kreativität und um unter sich zu sein

Wir setzen uns in den Städten und Gemeinden dafür ein, dass diese Räume für die Jugendlichen geschaffen bzw. erhalten werden. Wir wollen, dass der Landkreis Jugendliche und junge Erwachsene dabei unterstützt, eigene Initiativen zu starten. Gleichzeitig wollen wir auch Projekte mit integrativem und sozialpädagogischem Charakter in der Region fördern, z.B. gegen Cyber-Mobbing oder für ein toleranteres Miteinander. Hier sehen wir auch den Landkreis in der Verantwortung.

Kreisjugendring

Weiterhin erachten wir die Arbeit des Kreisjugendrings für sehr wertvoll und möchten diese weiter unterstützen.

 

 

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