FDP Bayern zu Bauernprotesten: Brauchen Dialog auf Augenhöhe

In zahlreichen Städten demonstrieren heute Landwirte gegen die Politik der Großen Koalition. Dazu erklärt der Landesvorsitzende der FDP Bayern, Daniel Föst:

„Die Politik der GroKo versetzt unsere Landwirtschaft in eine schwierige Lage. Mit immer schärferen Verordnungen und Gesetzen werden unsere Bauern im internationalen Wettbewerb stark benachteiligt. Das setzt ihnen neben den ungünstigen Wetterbedingungen der letzten Jahre zusätzlich zu. Die Maßnahmen in Agrarpaket und Düngeverordnung führen zudem zu einer massiven Verunsicherung unserer Bauern. Dabei ist es gerade Kernaufgabe der Politik, den Menschen ihre Ängste zu nehmen und konstruktiv an gemeinsamen Lösungen zu arbeiten. Wir fordern deshalb einen Dialog auf Augenhöhe.

Ein Kernpunkt dieser Gespräche muss die Frage sein, wie wir endlich faire Wettbewerbsbedingungen und einheitliche Standards auf EU-Ebene schaffen können.“
Nicole Bauer, Mitglied im Bundestagsausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, ergänzt:
„Zu hohe Nitratmengen im Wasser sind in der Tat ein Problem. Für eine fundierte Bewertung unserer Grundwasserqualität müssen wir aber erst unser Messstellennetz auf den Prüfstand stellen. Es ist auch nicht die Landwirtschaft alleine, die Nitrat emittiert. Die Rolle anderer möglicher Verursacher, wie etwa marode Abwassersysteme, muss ebenso untersucht werden. Wir stehen für eine Politik, die auf Fakten beruht und lehnen ideologische Schnellschüsse ab. Deshalb wollen wir die Beratungen zu Agrarpakt und Düngeverordnung endlich auf wissenschaftliche Grundlagen stellen.“

Pressemitteilung der FDP Bayern, Goethestraße 17, 80336 München
Fabio Gruber, Tel: 089 / 126009 – 22, pressesprecher@fdp-bayern.de

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