FÖST: Elektronische Gesundheitskarte vor dem Aus

Daniel Föst

Daniel Föst

Die Elektronische Gesundheitskarte steht vor dem Aus, Ärzteverbände und Krankenkassen sehen das Projekt als gescheitert an. Dazu erklärt Bayerns FDP-Generalsekretär Daniel Föst:

Die Politik hat alle Warnungen von Medizinern und Datenschützern in den Wind geschlagen und so 1,7 Milliarden Euro versenkt. Bis letzte Woche wurden noch die niedergelassenen Ärzte zum Kauf von teuren Konnektoren gedrängt, dabei ist die Technik eigentlich schon überholt.

Als Partei der Digitalisierung sind wir sehr dafür, die Potentiale von „E-Health“ zu nutzen. Digitale Lösungen können das Gesundheitswesen sicherer, effizienter und unbürokratischer machen. Entscheidend ist für uns aber, dass jeder Herr über seine Daten bleiben muss, deshalb braucht es eine dezentrale Speicherung in der Verfügungsgewalt des jeweiligen Patienten. Nur er darf darüber bestimmen, wer wann wie lange und für welchen Zweck auf seine Daten zugreifen darf.

Bevor weiteres Geld der Beitragszahler ausgegeben wird muss eine technische Lösung entwickelt werden, die dem aktuellen Stand der Technik entspricht, dem Datenschutz Rechnung trägt, Ärzte nicht überfordert und den Patienten echte Vorteile bringt.


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