FÖST zu Prognos-Studie: GroKo verspielt unsere Zukunft

Daniel Föst

Daniel Föst

Eine Studie des Prognos-Instituts warnt vor einer massiven Steigerung der Sozialabgaben bis 2040. Dazu erklärt Bayerns FDP-Generalsekretär und Bundestags-Spitzenkandidat Daniel Föst:

„Wenn die Politik nicht gegensteuert, werden die Sozialbeiträge um bis zu neun Prozentpunkte auf 48,8 Prozent des Bruttolohns steigen. Das wird Hunderttausende Arbeitsplätze kosten. Doch die Große Koalition hat vier Jahre lang die Augen vor der demografischen Entwicklung verschlossen, die Rentenkassen durch Wahlgeschenke wie die Rente mit 63 leergeplündert und mit versicherungsfremden Leistungen belastet. Jetzt haben SPD mit der gesetzlichen Solidarrente und CSU mit der Ausweitung der Mütterrente weitere teure Wahlgeschenke im Programm. Die Große Koalition verspielt so unsere Zukunft.

Um die sozialen Sicherungssysteme zu stabilisieren müssen wir dreierlei tun: Erstens die Erwerbsbeteiligung steigern, indem wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern und in Qualifizierungsmaßnahmen für ältere Arbeitnehmer investieren. Zweitens durch ein Einwanderungsgesetz qualifizierte Zuwanderung forcieren. Drittens die gesetzliche Rente enkelfit machen: Wir müssen die Höhe der gesetzlichen Rente an die durchschnittliche Lebenserwartung der jeweiligen Generation koppeln. Wir müssen die Altersvorsorge nach dem Baukastenprinzip flexibel organisieren, betriebliche und private Altersvorsorge stärken und über ein persönliches Vorsorgekonto für jeden Bürger transparent machen, wie viel Rente er später insgesamt erhält. Indem wir das politisch festgelegte Renteneintrittsalter und die Hinzuverdienstgrenzen abschaffen, wollen wir einen flexiblen Übergang in den Ruhestand ermöglichen. Dann haben wir eine enkelfitte Rente und einen fairen Generationenvertrag.“


Neueste Nachrichten

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Ihren Besuch stimmen Sie der Speicherung zu.