KÖHLER zu Klimanotstand in München

Der Stadtrat in München hat den Klimanotstand ausgerufen. Dazu erklärt Bayerns FDP-Generalsekretär und klimapolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Lukas Köhler:

“Wer den Münchner Klimanotstand ausruft, müsste konsequenterweise auch das Oktoberfest absagen. Dazu müsste überprüft werden, wie viele direkte und indirekte Emissionen es verursacht, wie klimaschädlich das Fest also tatsächlich ist. Das Ausrufen des Klimanotstands ist unseriöse und populistische Symbolpolitik, weil damit keinerlei konkrete klimaschützende Maßnahmen verbunden sind. Klimaschutz ist auch auf kommunaler Ebene wichtig.

Mit dem Notstand wird Klimaschutz  jedoch über alle anderen Ziele gestellt, auch über Sozial- oder Bildungspolitik — das ist der falsche Weg. Klimapolitik muss ambitioniert sein, aber auch mit Sachverstand, Augenmaß und im Einklang mit anderen politischen Zielen stattfinden. Wer mit irreführenden Begriffen wie Klimanotstand die politische Brechstange ansetzt, wird vor allem das Vertrauen der Menschen brechen und schadet damit dem gesellschaftlichen Klima. Politik muss Lösungen erarbeiten, keine Losungen propagieren.”

Pressemitteilung der FDP Bayern, Goethestraße 17, 80336 München
Fabio Gruber, Tel: 089 / 126009 – 22, pressesprecher@fdp-bayern.de

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