Vor die Lage kommen!

VOR DIE LAGE KOMMEN

ein Erfahrungsbericht von Robert Bauer

oder
Wie kommen wir dazu, dass wir die Krise managen und nicht sie uns!

(Frei nach einer tatsächlichen Begebenheit – von Robert Bauer)

Eigentlich sollte es ja ein ganz normaler, eher ruhiger Arbeitstag werden.

Vielleicht ergibt sich ja sogar die Möglichkeit, einigermaßen pünktlich aus der Arbeit weg zu kommen, um sich dann noch mit ein paar Freuden im Biergarten zu treffen. Das klingt doch ganz gut – oder?

Um 11 Uhr vormittags dann ein Anruf von der IT Hotline. Sie haben jetzt vermehrt Anrufe von Anwendern die beklagten, dass sich ihr PC ganz sonderbar verhält. Ein Blick auf die Auslastungsstatistik der Hotline: In der Tat, ca. 20 Anrufer in der Warteschleife – etwas viel für diese Tageszeit. Die Hotline wäre eigentlich gut besetzt, aber alle sind gerade am Telefon.

Ich ruf nochmals an und frage was da los ist – nein, nicht aus Neugier, sondern weil es mein Job ist.

Ich bin einer der drei IT-Krisenmanager bei uns in der Firma – ein weltweit agierendes DAX-Unternehmen – und für den reibungslosen Betrieb von 65.000 Endgeräten zuständig. Drei Krisenmanager deshalb, weil wir im Falle einer IT-Krise den Vorsitz des Krisenstabes übernehmen und der tagt, so lange die Krise dauert, rund um die Uhr – also 3 Schichten.

Noch bevor ich jemand von der Hotline sprechen kann, kommt ein Kollege vom Netzwerkbetrieb bei mir am Schreibtisch vorbei. „Du, wir haben sehr hohe Netzaktivitäten und können uns das nicht erklären!“

Jetzt sind schon 80 Anrufer in der Warteschleife – verdammter Mist, da braut sich was zusammen. Neugierig, wie es weitergeht? Mehr erfahren Sie im Krisen-Essay.


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