Die aktuelle politische Antwort auf die derzeitige Corona-Entwicklung wurde gestern einerseits durch die Vorlage des „7-Stufen-Plans“ der FDP-Bundestagsfraktion, andererseits durch die Ergebnisse der Ministerpräsidentenkonferenz bestimmt.

Die FDP-Bundestagsfraktion hat mit Ihrem 7-Stufen-Plan ein Konzept vorgelegt, welches eine nachvollziehbare Verknüpfung der aktuellen Lage bei Infektionen und Erkrankungen und möglichen Öffnungen vornimmt. „Damit werden keine vorschnellen Öffnungen gefordert, sondern es werden klare Wenn-Dann-Regeln aufgestellt, die einen Ausblick darstellen, eine Perspektive aufzeigen, die Zukunft planbar machen und einen Anreiz für weiter eigenverantwortliches Verhalten setzen.“

Die Corona-Runde im Kanzleramt hat sich mehr oder weniger auf NICHTS verständigt. Es besteht weiterhin kein Fahrplan und keine Perspektive und es fehlt nach wie vor der Mut, auf die Eigenverantwortung der Bevölkerung zu setzen. Außerdem werden objektive Kriterien, wie die 50er Inzidenz willkürlich an die eigene Politik angepasst.

Aus der Sicht des ehemaligen Gemeinderats Robert Bauer aus Emmering, ehemaliger IT-Krisenmanagers eines DAX-30-Konzerns, liegt der wesentliche Erfolgsfaktor im Krisenmanagement darin, durch geeignete Maßnahmen „vor die Lage zu kommen“ anstatt von ihr getrieben zu werden. Aus einer konzernweiten Krise aufgrund einer Computer-Virus-Infektion zieht Robert Bauer die Erkenntnis, „dass ein Computer-Virus sicherlich etwas anderes ist als ein menschliches Virus, es geht jedoch stets um die Frage eines erfolgreichen Krisenmanagements. Dabei kann oft und viel aus anderen Disziplinen gelernt werden!“

Unser Bundestagsdirektkandidat Ulrich Bode fordert, dass wir durch systematisches Testen ein jeweils aktuelles Bild der Lage erhalten.

Eine 100%ige Abdeckung beim Testen wäre optimal, da dies jedoch nicht machbar ist, müssen wir mathematisch-stochastische Verfahren dazu anwenden, durch geeignete Stichproben, Testhäufigkeiten und Testschwerpunkte ein möglichst realistisches Bild zu erhalten.“ Zur Absicherung der Öffnung von Schulen und Kitas fordert Bode daher das konsequente und vor allem regelmäßige Testen aller Schüler und Lehrer.

Aufgrund dieser Perspektiv- und Programmlosigkeit stellen wir uns – und wir sind uns sicher, auch weite Teile der Bevölkerung – Fragen, die wir in einem offenen Brief an unsere Bundeskanzlerin Frau Dr. Angela Merkel und unseren Bayerischen Ministerpräsidenten gestellt haben.

Stellvertretend für den FDP-Kreisverband haben den Brief der FDP-Bundestagsdirektkandidat Ulrich Bode, der 1. Bürgermeister der Gemeinde Eichenau Peter Münster, Robert Bauer, ehemaliger IT-Krisenmanager und der FDP-Kreisvorsitzende Martin Koch unterzeichnet.

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