Grundsätzlich begrüßt die Kreis-FDP das Ziel der „Video-Schalte“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder, ein Weihnachtsfest zumindest im kleinen Familienkreis zu ermöglichen. Leider belasten die vorgezogenen Ferien die ohnehin schon stark gebeutelten Eltern, ohne dass eine Berücksichtigung der einzelnen Familiensituation, noch eine eigenverantwortliche Risikobeurteilung durch die Eltern ermöglicht wird.

„Diese pauschale Maßnahme ist mir zu einfach!“, nimmt der Kreisvorsitzende der FDP, Martin Koch, dazu Stellung. „Eine Familie, die Weihnachten ohne Oma und Opa geplant hat, weil dies ohnehin nicht möglich ist oder Ihnen das Risiko zu groß ist, sollte eigenverantwortlich entscheiden dürfen.“, argumentiert Koch weiter.

Die FDP plädiert daher für die Einhaltung der regulären Ferienzeiten mit einer vorgelagerten Optionszeit, die auch über den bislang angedachten Montag und Dienstag vor Weihnachten hinausgehen kann. Dies ermöglicht eine eigenständige Risikoabwägung der Familien und außerdem die Betreuung der Kinder für die Eltern, die einfach über keine Urlaubstage mehr verfügen. Auch ist etwa in systemrelevanten Berufen die berufliche Verfügbarkeit erforderlich.

„Die Corona-Maßnahmen funktionieren nur zusammen mit den Bürgerinnen und Bürger und ihrem Verantwortungsbewusstsein. Mit dem Optionsmodell reduzieren wir die Kontakte in den Schulen, ermöglichen mehr Abstände und Flexibilität. Zugleich stellen wir eine kontrollierte Betreuung sicher, falls erforderlich.“, ergänzt Kreisrat und Bundestagskandidat Ulrich Bode (FDP).

FDP Kreisverband Fürstenfeldbruck & FDP im Kreistag Fürstenfeldbruck

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